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AUSGENUTZT
UND
AUSGEGRENZT
Wie zukunftsfähig ist der Neoliberalismus?
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ISBN 978-3-941317-03-1
202 Seiten DIN A5 Softcover
Schwedhelm Verlag,
Regensburg |
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Das Buch von Bernd Obergassel behandelt kein singuläres Thema, es ist mehr ein Rundflug über unsere Wirtschafts-, Arbeits- und
Lebenswelt. Das virtuelle Interview mit dem Autor ist in 32 Kapitel eingeteilt. In ihnen wird Stellung bezogen zum Ursprung unserer heutigen
neoliberalen Wirtschaftsordnung und ihren Folgen für den Arbeitsmarkt, den Arbeitsagenturen und Hartz IV, der Leiharbeit etc. Ob
Rentenpolitik, Bad Banks, Bürgschaften oder Konjunkturprogramme - bezüglich der Finanz- und Wirtschaftkrise wirft der Autor der
Politik eine einseitige Fokussierung auf die Belange der Wirtschaft, und dieser einen Mangel an Ethik, vor. Er ist Befürworter des bedingungslosen
Grundeinkommens und unterlegt dieses mit interessanten Argumenten. Sein Fazit: Die heutige neoliberale Wirtschaftsordnung ist hinderlich und
nicht zukunftstauglich. Wir brauchen dringend einen an ethischen Belangen orientierten Ordnungsrahmen.
Bernd Obergassel selbst: „Durch die Interviewtechnik möchte ich das für viele Menschen eher dröge Thema Wirtschaft, lebendig
und spannend rüberbringen und dabei ein facettenreiches Bild unserer Lebenswelt vermitteln.”
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| | Inhaltsverzeichnis | Seite |
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 | Vorwort ........................................................................................ | 5 |
 | Der Neoliberalismus in seinem historischen Kontext ................ | 7 |
 | Tittytainment und die 20:80 Gesellschaft .................................. | 17 |
 | Die Arbeitsagenturen als Instrument des Neoliberalismus ....... | 22 |
 | Wir leben immer noch im Feudalismus ...................................... | 36 |
 | Die Leiharbeit als Instrument des Neoliberalismus ................... | 41 |
 | Die Ausbeutung der „Generation Praktikum” ............................ | 47 |
 | Die Notwendigkeit eines Mindestlohns ...................................... | 50 |
 | Die permanente Fixierung auf Arbeit macht krank ................... | 55 |
 | Das bedingungslose Grundeinkommen als Alternative ............. | 61 |
 | Die unsoziale Gedankenwelt unserer Elite ................................ | 67 |
 | Die Renditegier im Neoliberalismus ........................................... | 74 |
 | Die Presse im Neoliberalismus ................................................... | 80 |
 | Falsche Prioritäten in der Wirtschaftspolitik ............................. | 83 |
 | Die Rentenlüge im Neoliberalismus ............................................ | 89 |
 | Das Märchen vom aussterbenden Volk ...................................... | 94 |
 | Subventionsrepublik Deutschland .............................................. | 101 |
 | Die Ausbeutung durch den Zins .................................................. | 105 |
 | Der Crash der Finanzmärkte im Neoliberalismus ...................... | 108 |
 | Die Aufgabe der Ratingagenturen in der Finanzwelt ................. | 120 |
 | 25 Billionen US$ Wertverlust an den Börsen ............................ | 122 |
 | Was wird aus der Finanzkrise gelernt? ...................................... | 125 |
 | Die Banker sehen sich selbst als Opfer ...................................... | 132 |
 | Eine Bad-Bank für den Bürger? .................................................. | 135 |
 | Bürgschaften für die Wirtschaft. Ja oder nein? ......................... | 139 |
 | Konjunkturprogramme. Ja oder nein? ........................................ | 146 |
 | Die Vergesellschaftung von Qualifizierungskosten ................... | 160 |
 | Konjunkturprogramm für die Energiewende? ............................ | 164 |
 | Die Linkspartei profitiert nicht von der Wirtschaftskrise ......... | 169 |
 | Die Risikoaffinität unserer Führungselite .................................. | 171 |
 | Die Vertrauenskrise des Rechtssystems .................................... | 177 |
 | Das Problem der Wahrnehmung der Gegenwart ....................... | 189 |
 | Mit dem Neoliberalismus in die Zukunft? ................................... | 192 |
 | Anmerkungen und Quellenverzeichnis ....................................... | 200 |
Vorwort
Neoliberalismus - so wird unsere Epoche, unser marktwirt- schaftlich, kapitalistisches Wirtschaftssystem, in dem die westliche Welt heute lebt
und arbeitet, von Leuten die diesem kritisch gegenüber stehen, bezeichnet. Aber wer weiß dies schon? Und wer weiß, welche
wirtschaftliche Handlungsmaxime sich dahinter verbirgt? Wie tickt denn eigentlich ein „Neoliberaler”?
Täglich werden wir mit dieser neoliberalen Handlungsmaxime konfrontiert. Vielen Menschen nutzt sie sehr. Andere wiederum, leiden intensiv
unter den vielfältigen Auswirkungen der neoliberalen Wirtschaftsordnung, der wir uns unterwerfen sollen. Zum Beispiel unter den ausgrenzenden
Hartz-Gesetzen.
Markus Müller und Stefan Schultz befragten Bernd Obergassel in einem lockeren Interview* zu seiner Sicht über gewisse Aspekte
unserer heutigen Wirtschafts- Arbeits- und Lebenswelt.
Heute, in der Wirtschaftskrise, ist „neoliberal” fast schon ein Schimpfwort. Offenkundig hat unsere Wirtschaftsordnung gravierende Mängel.
Mängel, die Gier und Abzockermentalität befördern und zwangsläufig in eine wirtschaftliche Rezession, wie wir sie heute
erleben, führen mussten. Ist die Finanzkrise wirklich nur durch das Fehlverhalten einiger weniger ausgelöst worden, oder steckt der
Fehler tief im System? Bernd Obergassel stellt deshalb die Systemfrage.
Warum Bernd Obergassel so bereitwillig antwortet: „Ich möchte der nachkommenden Generation gegenüber nicht heuchlerisch behaupten
müssen, ich hätte davon nichts gewusst.”
Tauchen Sie, lieber Leser, ein, in einen Fragen- und Antwortreigen, der auch viele Ihrer persönlichen Fragen beantworten hilft.
- 5 -
* Dieses Interview ist reine Fiktion.
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Leserreaktionen:
Herr Frank A. aus Menden schrieb per E-Mail:
„Glückwunsch zu Ihrem Buch. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so deutliche Worte bezüglich unserer Wirtschaft findet.
Als ich das Kapitel „Die Vergesellschaftung von Qualifizierungskosten” las, dachte ich an meine Firma, für die ich langjährig tätig bin.
Dieses Kapitel trifft bei uns voll zu. Aber noch andere Kosten werden immer mehr auf die Gesellschaft übertragen.
Zwei Personalmanger des weltbekannten Unternehmens haben vor drei Jahren eine Personalrecruiting und Personalent- wicklungsgesellschaft gegründet.
In der Folge wurde die Personalabteilung stark reduziert und das Unternehmen, sowie auch die Tochtergesellschaften, beziehen ihr Personal vorselektiert über
diese, ich sage mal, ausgelagerte Personalabteilung. Diese wiederum lässt sich die "Personalvermittlung" in den meisten Fällen über den
Vermittlungsgutschein von der Arbeitsagentur - also vom Steuerzahler vergüten. Das Unternehmen wird dadurch von Kosten entlastet
und die Allgemeinheit gleichzeitig belastet.”
Obergassel:
Vielen Dank für den Tip, Herr A. Genau mit solchen Dingen wird deutlich, wie findig Unternehmen sind, sich von „Ballast” zu befreien,
damit für sie mehr Gewinn bleibt.
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Frau Sibylle O. aus Berlin sagte per Anruf:
„Die Kapitel haben mir sehr gut gefallen ... Die Formulierungen hätten jedoch häufig noch viel schärfer sein können.”
Obergassel:
Ursprünglich hatte ich auch wesentlich härter formuliert. Aber da mein Lektor hier und da "Stammtisch" daneben schrieb, habe
ich einige Formulierungen abgeschwächt - aber immer so, dass dem Leser an diesen Stellen durchaus die härteren Worte einfallen.
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Herr K. W. aus ? meinte per E-Mail:
„Die Kapitel machen mir deutlich, dass Sie die Situation zwar gut beschreiben, Sie jedoch noch weit von einem tatsächlichen Lösungsansatz
erntfernt sind. Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg in Ihrer weiteren Arbeit.”
Obergassel:
Vielen Dank Herr W. Für gut informierte und kritische Mitdenker wird das Buch sicher nicht genug in die Tiefe gehen. Meine Zielgruppe
sind die Menschen, denen die Zusammenhänge nicht so wirklich klar sind. Der rote Faden in meinem Buch hilft ihnen dabei, diese
Zusammenhänge zu verstehen und die Gründe für politische Entscheidungen, z.B. für die Agenda 2010, einzuordnen.
Vollständig ausgearbeitete Lösungen anzubieten war auch nicht von mir intendiert.
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Herr M. S. aus Dortmund kommentierte per E-Mail:
„Hallo, mein Lieber! Ich sage nur: Wenn das Kapital von Marx so klar und deutlich verständlich
geschrieben worden wäre, hätte die europäische Geschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen ... :-))
Heißt im Klartext: Ich stimme Dir in sämtlichen Punkten vehement zu - hab schon Nackenprobleme vom vielen Kopfnicken :-)
Lese das Buch mit "roten Ohren", es macht mir richtige Wut auf das System!
Kleine Anregung: Von Deinen zwei fiktiven Interviewern könnte einer
ruhig weiblich sein - als Identifikationshilfe für die Damen!
... und die Verteilung der Kommas ist durchaus kreativ :-) ”
Obergassel:
Besten Dank M. Wir kennen uns nun schon viele Jahre. Bei so viel Lob fühle ich mich glatt geschmeichelt.
Beim nächsten Buch in diesem Stil werde ich eine Interviewerin einbauen - versprochen.
Ach ja, die Kommas. Die habe ich so gesetzt, wie ich die Sprechpausen bei einem Vortag machen würde.
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Herr Thomas Z. aus Dortmund sagte per E-Mail:
„
Hi, Bernd!
Der Inhalt deines Buches war mir thematisch gesehen größenteils bekannt.
Was es aber besonders macht ist wirklich die Interviewform.
Du nennst konkrete Beispiele und brichst komplizierte Zusammenhänge soweit runter das diese auch jedermann verstehen
kann.
Eigentlich hast du MEIN Buch geschrieben, grins.”
Obergassel:
Ich genieße diese Sätze und kommentiere diesmal nichts.
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Senden auch Sie mir Ihre Meinung zu dem Buch bzw. neue Anregungen. Gerne werde ich sie hier mit einfügen.
Das Recht auf Kürzungen behalte ich mir vor.
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Hier informieren:
Broschüre: Internet und E-Mail am Arbeitsplatz
Eine Orientierungshilfe für die betriebliche Internetnutzung von Bernd Obergassel
Inhaltsverzeichnis + Downloadmöglichkeit
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Wer sich für den Bereich der bildenden Kunst (Malerei, Objekte, Skulpturen) interessiert, sollte auch mal auf meiner HomePage vorbeisehen: www.obergassel.com
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Dortmund, Januar 2010. Recht auf Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Impressum: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Bernd Obergassel
Sugambrer Str. 11
44263 Dortmund
Tel.: 0178 2969425
Kontakt über: E-Mail
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