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Gedanken zur alternativen Energiegewinnung

von Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Bernd Obergassel
(Reproduktion/Verwendung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Autors!)

Uns treibt die Frage um: Wie werden wir unseren Energiebedarf in naher und ferner Zukunft sichern? Antwort: Durch "energy harvesting"! Natürlich in einer umweltschonenden Art und Weise - das ist ja der entscheidende Punkt. Nachstehend einige Anregungen dazu.


Inhalt


1. Das Pferdekarussellmodell

Neulich, bei einem Spaziergang im schönen Dortmunder Vorort, kam ich an einem Pferdekarussell vorbei. (siehe Bild 1)

üblicherweise werden die lieben Hottemaxe durch die Motorführung, die sich in der Mittelachse befindet, ein wenig auf Trab und damit fit gehalten.

pferdekarussell.jpg

Irgendwie kam mir dabei der Gedanke: Hui, das funktioniert doch auch andersrum.
(siehe Bild 2)


Man nehme einen Generator (hier gelb angedeutet) und ersetze den Motor. Nun muss man nur noch die Pferdchen antreiben. (erinnert mich irgendwie an das Mühlenprinzip)

pferdekarussell2.jpg

Soweit zur Geburt einer grandiosen Idee. Man nehme ganz einfach eine kleine Halle und baue eine auf diesem Prinzip beruhende Anlage. Das Ganze macht man dann schön modern.

Zum Beispiel mit so an die acht Ausleger und jeweils acht Plätzen an denen Personen gegen ein Gestänge drücken müssen.
In diesem (gepolsterten) Gestänge befinden sich Drucksensoren, die die Kraft messen, mit der eine Person dieses vor sich her drückt.

In der Mitte befindet sich ein Übersetzungsgetriebe, in einem Schacht unterhalb der Mittelachse (ähnlich einer Reparaturgrube in der Autowerkstatt) ein Umlenkgetriebe um einen daran gekoppelten waagerechten Generator (Langsamläufer) anzutreiben.

(Kann das bitte mal ein zeichnerisch begabter Leser illustrieren und mir zumailen :-) )

Dadurch, dass die Rotationsgeschwindigkeit relativ gering ist (ähnlich Windrad) ist ein Ein- und Aussteigen mühelos machbar. Der Durchmesser ist geringer als beim Windrad, womit auch die Umfangsgeschwindigkeit geringer ist.

Die über einen Wechselrichter ins Netz eingespeiste Energie wird den Personen vergütet. Mit Hilfe der Drucksensoren ist eine Umrechnung der geleisteten Arbeit und der durch sie erzeugten Energie möglich.

Diese Anlage ist ideal für die Fitness und natürlich zum abnehmen.

Motto: "Nordic walking is out - Circle walking is in"

Natürlich kann man sich auch Stepper und Crosstrainer mit Generatorkopplung vorstellen. Fitnesstudios werden zu Powercentern.

Statt Geld zu bezahlen, bekommt man noch etwas raus.

Man stelle sich einige übergewichtige Politiker, zum Beispiel Sigmar Gabriel, Kurt Beck, Horst Seehofer u.a., endlich einmal bei einer sinnvollen Beschäftigung vor:
Für das Land schwitzen statt alles auszusitzen.

Endlich mal selbst Leistung bringen, statt sie nur anderen abzuringen.

Träge gewordene Manager können wieder etwas für ihre Gesundheit und gegen die Energiekrise leisten:
Im Kreise laufen statt Champagner saufen.

Auch Erwerbslose haben nun eine Hinzuverdienstmöglichkeit:
Am Gestänge drücken bringt dir Mücken.

Und der kommunikative Effekt erstmal - bombastisch!

Bei den Powercentern für die Damen bilden sich wahre Schlangen:
Die Chance zum plaudern nutzen, statt das Haus zu putzen.

Das ist DIE Zukunft!!

Und was man daraus alles erst machen kann.

Die Krankenkassen schicken Bewegungsmuffel ins Powercenter:
Am Hebel rucken statt Fern zu gucken.
Für soundsoviel geleistete KW gibt es dann Bonuspunkte.
Und ganz nebenbei - die paar Watt für ein Radio, den CD/MP3-Player, das Smart-Phone oder einen Mini-TV werden an der Druckstange schließlich selbst erzeugt.

Richter verdonnern Ladendiebe, Schwarzfahrer etc. zu z.B. 100 KW gemeinnütziger Energiegewinnung:
Wer nicht auf dem rechten Wege geht, der sich bald im Kreise dreht.

usw. und so fort...

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2. Das Drehtürmodell

Drehtüren gibt es eigentlich viel zu wenig. In die Achse lässt sich sehr leicht ein kleines Getriebe mit einer Übersetzung einbauen, welches einen kleinen Generator antreibt.
Besonders in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr sind die Türen ja nahezu ständig in Bewegung.
Zum Beispiel in Behörden. Aber auch in Einkaufstempeln lässt sich eine breite Bauform, der mittlerweile ja aus der Mode gekommenen Drehtüren, durchaus zur Energiege- winnung nutzen.

Folglich kommen dann neue Werbemethoden auf. Zum Beispiel:
Wer 1000 mal die Türe dreht, mit xx% Rabatt nach Hause geht.

Drehst Du Dich flott im Kreise, purzeln für Dich rasch die Preise.

Motto:
Erst ein paar Runden drehen, bevor wir zum Verkäufer (Beamten) gehen.

Das dieses Modell funktioniert, zeigte die niederländische Firma Boon Edam, die in einem Bahnhofscafè die erste Öko-Drehtür der Welt installierte, manuell bedient und ausgestattet mit einem Generator zur Stromerzeugung.1
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1 GEO, 04/2009, S.22

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3. Das Gehwegmodell

Jeder kennt ja sicher die elektronischen Feuerzeuge, bei denen der Zündfunke über ein Piezo-Element erzeugt wird.
Durch Druckänderung wird dabei eine Spannung in einem Quartzkristall erzeugt.
Nun könnte man die so ca. 6 x 6 x 13mm großen Elemente in Gehwegplatten massenhaft unterbringen und so zusammenschalten, dass sie Energie erzeugen, wenn jemand über diese Gehwegplatten schreitet.

Power-Walking” bekäme eine ganz neue Definition!

Gemeinden ermöglichen das Geldverdienen mit Spazierengehen; registriert und abgerechnet wird dann mit und über speziell entwickelte Schrittzähler.
Plötzlich ist der Sonntagsspaziergang wieder in - die Flaniermeilen stark frequentiert.

Der Beruf des Promenadologen wird echt hip.

Motto:
Gehst Du heute ein paar Kilometer, füllt sich Dein Konto etwas später.

In der südfranzösischen Stadt Toulouse wurde 2010 die Energiegewinnung mit Gehwegplatten getestet. Eine kurze Versuchstrecke in einem Durchgang der Fußgängerzone sollte 50 Watt für Beleuchtungszwecke (LED) liefern. Die „Sensorplatten” wurden von einem Niederländischen Unternehmen in Rotterdam entwickelt.2
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2 Der Spiegel, 16/2010, S.133

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4. Das Aufzugmodell

Das ein Aufzugmotor, wenn die Aufzugkabine abwärts fährt, auch als Generator arbeiten und die gewonnene Energie in Netz zurückspeisen kann, ist nichts Neues.

Man kann dies zukünftig aber effektiver auslegen:

Besonders abspeckwillige Bürger dürfen sich als „Lift-Boy” etwas dazu verdienen. Die Paternoster leben wieder auf.

Zuvor die Treppenstufen emporgeschnaufte Personen stellen sich in den Paternoster, der sich durch das Gewicht nach unten bewegt und einen Generator antreibt.

Die Vergütung ergibt sich aus der geleisteten Arbeit (= Kraft x Weg) in Abhängigkeit des jeweiligen Personengewichtes, welches oben am Treppenaufgang elektronisch erfasst wird, bzw. der Leistung (= Arbeit / Zeit).

Somit sind die besonders hohen Power-Tower sehr beliebt.

Motto:
Wer häufig die Treppe erklimmt, für den viel Geld in der Kasse erklingt.

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5. Das Regenwassermodell

Gerade in der hiesigen dunklen Jahrezeit regnet es oft mehrmals täglich. Ungenutzt rauscht das Regenwasser, welches auf die Dächer prasselt, in die Tiefe. Die Fallenergie des Regenwassers lässt sich nutzen, wenn man an dem Fallrohr in Bodennähe einen kleinen Gleichstromgenerator ansetzt, dessen Schaufelrad ins Rohrinnere ragt. Je nach Dachfläche und Fallhöhe können auf diese Weise mit dem Regenkraftwerk ein paar Watt „geerntet” werden um kleine Akkus zu laden.

Motto:
Diesmal tun wir selber nix, außer zärtlich an dem Fallrohr lauschen.
Dort hören wird ganz intensiv, das Wasser schnell hinunterrauschen.
Die EVU-Leuts schauen verdutzt und sind ganz verspannt,
füllt ein Regenkraftwerk unsere Akkus bis zum Rand.


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6. Das Sonnenlichtumlenkmodell

Einst machte die elektrische Glühbirne die Nacht für die Industrie zum Tag.
Die Umlenkung des Sonnenlichtes mit riesigen im Orbit installierten Sonnensspiegeln könnte gezielt die Nacht zum Tag für die Energiewirtschaft, als auch für die Agrarwirtschaft, machen.

Regenwolken können von oben verdampft werden, wenn mal wieder Dauerregen und Überschwemmungen angesagt sind.
Die Photovoltaik lohnt sich endlich wirklich.
Auch thermoelektrische Anlagen wären sinnvoll, wenn das Sonnenlicht auf einen Wärmetauscher gebündelt wird.

Aber Achtung!
Bei diesem Verfahren muss man höllisch aufpassen.

Die Marsianer haben dies lange praktiziert. Bis sie eines sonnigen Tages ihren Planeten verbrutzelt haben. Der Marsboden bekam Sonnenbrand (ist heute noch rot). Die Stellen, an denen der Mars Feuer fing sind heute auch noch sichtbar - große, runde, tiefe, schwarze Löcher sind von der Erde aus mit großen Fernrohren sichtbar.

Motto:
Für die Pseudoausrede: Dumm gelaufen! kann man sich nix kaufen.

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Dortmund, Juli 2016.   Recht auf Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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